Das Community-Portal StudiVZ hat in den vergangenen Wochen für viel Aufregung gesorgt. Nun ist StudiVZ wieder in den Schlagzeilen: Für über 100 Millionen Euro ist es an die Holtzbrinck-Gruppe verkauft worden, meldet Spiegel Online.
Bei der Studenten-Community sollen nach eigenen Angaben mehr als eine Million User registriert sein. StudiVZ war zunehmend in die Kritik geraten, weil die Gründer einen bedenklichen Umgang mit der Nazi-Vergangenheit pflegten, Blogger eine Sicherheitslücke nach der anderen aufgedeckt hatten und weil einige weibliche Mitglieder der Community regelrecht Opfer von Stalkern wurden.
Die StudiVZ-Gründer dürften dies nun nicht mehr stören. Sie werden erst einmal wieder eine Party feiern. Und dazugelernt haben sie vielleicht auch: Auf der Seite www.voelkischer-beobachter.de ist nichts von dem Kauf zu lesen.
Auf dem StudiVZ-Blog heißt es:
Es ist mit der Übernahme auch sichergestellt, dass es studiVZ langfristig geben wird. So können wir sicherstellen, dass das komplette Angebot für Euch auch in Zukunft kostenlos bleibt.
Nachtrag: Die Verkaufssumme soll nun doch deutlich unter 100 Millionen Euro liegen.

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