Journalismus

Wissenschaftliche Arbeit über Leserreporter

18. December 2006 - 16:44 -- Lisa Sonnabend

Zum noch recht neuen Thema "Readers Editions und Leser-Reporter" gibt es eine (recht kurze) wissenschaftliche Arbeit im Netz. Markus Goldmann hat sich an der Hochschule Darmstadt mit dem Thema beschäftigt. Sein Fazit:

Die Grenze verläuft nicht zwischen professionellen Journalisten und Laien-Reportern. Sie verläuft zwischen Menschen, die ethischen Standards einhalten, und denen, die es nicht tun.

Hier kann man die Arbeit vollständig lesen.

Werbung oder Journalismus? Vom olympischen Ringkampf und saftigen Abmahnungen

16. December 2006 - 18:00 -- Maximilian Sterz

Das "Saftblog", eines der bekannteren Corporate Blogs hierzulande, wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) abgemahnt. Streitwert: 150.000 Euro. Ganz schön viel für zwei harmlose Blogbeiträge, die sich mit den Olympischen Spielen befassen und als Illustration die Olympischen Ringe beinhalten.

Watchblogs: Korinthenkackerei oder Königsweg?

3. December 2006 - 18:19 -- Lisa Sonnabend

Watchblogs decken die kleinen und großen Fehler der professionellen Medien auf - und sind dabei, den traditionellen Journalismus zu verändern.

Bei der Sache mit den Biobauern wurde Sebastian Heiser misstrauisch. Das Wochenmagazin Der Spiegel schrieb in einem Artikel, wie schlecht es um den Öko-Anbau in Deutschland bestellt ist. Eine Statistik sollte die These verdeutlichen: Deutschland liegt auf dem letzten Platz - weit hinter Tschechien und Estland.

Wikipedia-Bashing: Die "Wiki-Fehlia"-Kampagne der BILD-Zeitung

18. November 2006 - 15:39 -- Maximilian Sterz

Die kritische Rezeption der kollaborativ (und oftmals anonym) erstellten Wikipedia-Artikel gehört zu den wichtigsten Aspekten bei der Nutzung der Online-Enzyklopädie. Während Projekte wie "Wikipedia in der Schule" dies konstruktiv zu vermitteln versuchen, lässt sich in den Medien in letzter Zeit gehäuft eine etwas einseitige Berichterstattung über die Gefahren und Probleme der Wikipedia beobachten.

Ätsch, Wikipedia! Investigativer Journalismus oder feuilletonistischer Vandalismus bei der SZ?

5. November 2006 - 15:29 -- Maximilian Sterz

Die Offenheit der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist der entscheidende Motor für das rasante Wachstum der letzten Jahre. Dass diese Offenheit auch die Hauptursache für die zahlreichen Qualitäts- und Glaubwürdigkeitsprobleme des kollaborativ erstellten Nachschlagewerks ist, spricht sich langsam aber sicher herum.

Was bedeutet der Wikipedia-Klau von AFP?

7. October 2006 - 10:55 -- Lisa Sonnabend

Am Tag der deutschen Einheit hat die Nachrichtenagentur AFP von Wikipedia abgeschrieben. Als in Pennsylvania ein Familienvater fünf Mädchen in einer Amish-Gmeinde getötet hatte, wollte die Welt erfahren, was die Religionsgemeinschaft eigentlich genau ist. AFP sendete ein Hintergrundstück, das fast wörtlich mit dem Eintrag in der Online-Enzyklopädie Wikipedia übereinstimmte. Nachrichtenmagazine wie Spiegel Online veröffentlichten anschließend den Text, ohne ihn als Wikipedia-Artikel zu kennzeichnen.

"Sie werden von der Rechtssprechung diszipliniert werden" - Medienrechtler Fricke über die BILD-Leserreporter

14. September 2006 - 10:36 -- Lisa Sonnabend

Welche rechtlichen Probleme sehen Sie für die BILD-Leserreporter?
Ernst Fricke: Das gesamte Zivil- und Strafrecht gilt natürlich auch für sogenannte BILD-Leserreporter. Da die BILD-Zeitung den Leserreporter nicht ausdrücklich bevollmächtigt und beauftragt hat, ist keine sogenannte "Haftungskette" gegeben, nach der über §278 BGB ein Schuldner auch für ein Verschulden seines Erfüllungsgehilfen haftet. Auch die Haftungsprivilegierung nach §831 BGB für den sogenannten Verrichtungsgehilfen greift hier nicht.

Der große Klick - wie die Bild ihre Leser-Reporter in Gefahr bringt

13. September 2006 - 11:59 -- Lisa Sonnabend

Thomas Gottschalk schwitzt in braunem Trainingsanzug beim Nordic Walking, Bahnchef Hartmut Mehdorn ist im Flugzeug eingenickt und Alt-Kanzler Gerhard Schröder sonnt sich in Badehose auf Borkum. Diese Fotos hätte Deutschland nie zu sehen bekommen, zöge nicht seit zwei Monaten eine große Schar von Laien-Paparazzis durchs Lande. Bild-Leserreporter heißen diese offiziell. Europas größte Zeitung spendiert ihnen 500 Euro für jedes Foto, das veröffentlicht wird.

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