Wikis

wikipedia.de - Die Crux mit der Domain

Dem gemeinnützige Verein Wikimedia Deutschland e.V. gehört die Domain wikipedia.de. Obwohl die Domain auf die Adresse des offiziellen Betreibers, der Wikimedia Foundation in Florida (USA), weitergeleitet wird, kommt es immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen, bei denen Wikimedia Deutschland für Wikipedia-Inhalte verantwortlich gemacht werden soll.

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Qualitätskontrolle: 1.000 exzellente Wikipedia-Artikel

Wikipedia wächst rasant: Über 550.000 Artikel sind derzeit allein in der deutschsprachigen Version abrufbar, in der englischsprachigen Wikipedia bewegt man sich langsam aber sicher auf die 2-Millionen-Grenze zu.

Weniger rasant ist das Wachstum der Artikel, die von der Wikipedia-Community als exzellent eingestuft werden. Kürzlich wurde auf de.wikipedia.org der 1000. Artikel in die Liste der Exzellenten Artikel aufgenommen. In der Pressemitteilung von Wikimedia Deutschland heißt es zum strengen Review-Verfahren des Projekts:

Bevor Artikel mit diesem Prädikat ausgezeichnet werden, müssen sie eine aufwändige Prüfung über sich ergehen lassen, in der zahlreiche Wikipedia-Autoren die vorgeschlagenen Werke in einem offenen Verfahren begutachten. Während der Kandidatur erfahren Beiträge in aller Regel auch noch einmal eine deutliche Verbesserung, indem bestehende Kritikpunkte beseitigt werden - seien sie inhaltlicher oder sprachlicher Natur. Wesentlich ist dabei auch, dass die Quellen des Artikels einwandfrei dokumentiert sind. Ebenso wird auf eine sinnvolle Bebilderung der Artikel geachtet.

Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Artikel schneidet die deutschsprachige Wikipedia gut ab, in der englischsprachigen Wikipedia gibt es derzeit knapp 1.300 "Featured Articles".

"Einbahnstraße Werbung": Wikipedia auch in Zukunft ausschließlich über Spenden finanziert

Das rasche Wachstum der Online-Enzyklopädie Wikipedia führt zu immer höheren Betriebskosten, die sich derzeit auf etwa 75.000 Dollar im Monat belaufen, wie Wikipedia-Aktivist Matthias Schindler gegenüber Spiegel Online erläuterte.

Trotz steigender Kosten seien aber kursierende Gerüchte, das gemeinnützige Projekt könne sich mittelfristig nicht allein über Spendengelder finanzieren, haltlos. Zwar gäbe es noch Spielraum, das Fundraising für Wikipedia zu professionalisieren, eine zusätzliche Finanzierung über Werbeeinnahmen schließt Schindler allerdings kategorisch aus:

Wikimedia ist nicht zufällig eine gemeinnützige Organisation, sondern aus Prinzip. Ohne den Einsatz zigtausender Freiwilliger wäre Wikipedia auch heute noch eine leere Website. Und es ist nur schwer vorstellbar, dass Menschen so viel Energie in ein Projekt investieren würden, das als Wirtschaftsunternehmen geführt wird.

Auch schon Werbung in sehr dezenter Form könnte gefährliche Folgen haben. Sie könnte zu einer Verringerung der Spendenbereitschaft führen und damit mehr Werbung erforderlich machen. Am Ende hätten wir dann die Abhängigkeit von der Spendenbereitschaft der Öffentlichkeit nur durch die Abhängigkeit von der Werbewirtschaft ersetzt. In diese Einbahnstraße wollen wir nicht einbiegen.

Wikia Search: Konkurrenz für Google & Co.?

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales möchte seine auf Open Source-Techologien begründete Suchmaschine "Wikia Search" noch in diesem Jahr launchen. Anstelle mathematischer Algorithmen soll das Ranking der Suchergebnisse durch die menschliche Urteilskraft zahlreicher Internetnutzer beeinflusst werden, so Wales im Interview mit der Süddeutschen Zeitung:

Das wird funktionieren wie bei Wikipedia. Die Internet-Enzyklopädie wird in einer Gemeinschaft von Nutzern regelmäßig ergänzt, redigiert und verbessert. Auch bei Wikia Search wird eine Gemeinschaft von Nutzern die ganzen Websites positiv oder negativ bewerten und hinterher in eine Rangfolge einordnen.

Im Gegensatz zum Wikipedia-Projekt, für das eine gemeinnützige Stiftung ins Leben gerufen wurde, soll sich Wikia Search vor allem über Werbeeinnamen finanzieren. Für die Umsetzung seien bereits mehrere Investoren, u.a. das Online-Versandhaus Amazon, gefunden worden.

Der Gründer geht: Stefan Münz verlässt SELFHTML

Das SELFHTML-Projekt gilt als eine der beliebtesten und umfangreichsten Informationsquellen für Webdesigner und -entwickler. Nach Streitigkeiten bei den Planungen für SELFHTML 9, bei denen eine mögliche Umsetzung des Nachschlagewerks als Wiki im Mittelpunkt stand, steht das Projekt nun am Scheideweg. Nach längeren Querelen riss SELFHTML-Initiator Stefan Münz nun der Geduldsfaden, er hat seinen endgültigen Rücktritt erklärt. Näheres zur aktuellen Krise im SELFHTML-Weblog.

via heise.de

"Wikipedia-Day" - Die freie Online-Enzyklopädie feiert 6. Geburtstag

Der 15. Januar ist für viele Wikipedia-Fans ein besonderes Datum. Heute vor sechs Jahren ging die für jedermann editierbare Online-Enzyklopädie als Nachfolger des letztlich gescheiterten Nupedia-Projekts online (Mehr zur Geschichte der Wikipedia).

Am "Wikipedia-Day" wird traditionell Bilanz gezogen. Die rasant anwachsende Wissensdatenbank sah sich mit zunehmender Reichweite (momentan Platz 12 im weltweiten Alexa-Ranking) und Popularität auch immer häufiger Kritik ausgesetzt.

Neben die allgegenwärtigen Qualitäts- und Glaubwürdigkeitsdiskussionen traten in letzter Zeit weitreichende Einwände gegenüber die Organisationsstruktur der kollektiven Wissensproduktion in den Vordergrund, wie sie z.B. unter dem von Jaron Lanier geprägten Schlagwort des "digitalen Maoismus" diskutiert werden.

Monokultur und "Mob 2.0": Jaron Lanier über die Gefahren des Internets

Der amerikanische Netzpionier Jaron Lanier gilt als einer der großen Mahner innerhalb der Netzkultur und hat in letzter Zeit vor allem mit seiner Kritik der kollaborativ erstellten Online-Enzyklopädie Wikipedia für Aufsehen gesorgt. Er kritisiert Tendenzen eines "digitalen Maoismus", der statt zu kollektivem Fortschritt eher zu Formen digitaler Unterdrückung führen würde.

Seine Wikipedia-Kritik weist dabei erstaunliche Parallelen zu den Ansichten des - mittlerweile ausgestiegenen und mit einem Alternativprojekt beschäftigten - Wikipedia-Mitgründers Larry Sanger auf. Dieser hatte bereits vor Jahren auf das grundlegende Dilemma hingewiesen, dass bei Wikipedia wenige kontraproduktiv eingestellte Individuen (so genannte "Trolle") die Atmosphäre in einem Ausmaß vergiften können, dass Fachleute von der Mitarbeit letztlich abgehalten oder regelrecht vertrieben werden.

Nun hat Jaron Lanier die Blogosphäre in die Kritik genommen. Auch hier würden die Möglichkeiten des anonymen Publizierens zu unerfreulichen und gefährlichen Tendenzen führen, wie er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung näher erläutert:

Ich möchte verdeutlichen, dass der technische Teil von Web 2.0 hervorragend war. Aber ich kritisiere die Idee, im gleichen Atemzug die Menschen zu einer anonymen breiten Masse zu machen. Nehmen Sie die Blogs: Nicht-anonyme Einträge, in denen die Personen sich zu erkennen geben, sind halbwegs zivil. Sie sind Teil der Zivilisation. Sobald Leute aber anonym schreiben, werden sie gemein. Sie werden widerlich. Lass Menschen zur breiten Masse werden und sie werden böse. Und sie verlieren sich selbst.

Fazit: Im anonymen Blogrudel verliert der Mensch den Anstand? Sicherlich ist diese Kritik berechtigt und es gibt viele Fälle, in denen dies zutrifft. Nur wirken Laniers (netz-)kulturpessimistische Thesen bisweilen ebenso einseitig und polarisierend wie es oftmals auch die Argumente der Web2.0-Apologeten sind.

Wikipedia-Bashing: Die "Wiki-Fehlia"-Kampagne der BILD-Zeitung

Die kritische Rezeption der kollaborativ (und oftmals anonym) erstellten Wikipedia-Artikel gehört zu den wichtigsten Aspekten bei der Nutzung der Online-Enzyklopädie. Während Projekte wie "Wikipedia in der Schule" dies konstruktiv zu vermitteln versuchen, lässt sich in den Medien in letzter Zeit gehäuft eine etwas einseitige Berichterstattung über die Gefahren und Probleme der Wikipedia beobachten.

Nach der Süddeutschen Zeitung springt nun auch die BILD-Zeitung, selbst bekanntlich ein Vorzeigeobjekt in Sachen Glaubwürdigkeit und Fehlerfreiheit (wie sehr das zutrifft, kann man täglich bei BILDblog nachlesen), auf den Zug des derzeit beliebten Wikipedia-Bashings auf.

Die BILD-Zeitung setzt dabei - wie schon in Sachen Leserreporter - wieder ganz auf ihre etwas eigentümliche Vorstellung von Bürgerjournalismus: Während man in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung vor kurzem noch eigenhändig Fehler in der Wikipedia verstreute, ruft BILD nun die Leser dazu auf, bereits vorhandene Fehler aufzuspüren und zu melden. (Ob dabei auch die Gefahr besteht, dass manch übermotivierter BILD-Leser selbst auf dumme Gedanken kommen könnte, sei mal dahingestellt).

Was bislang von BILD an Fehlern präsentiert wurde, dürfte allerdings selbst eingefleischte Wikipedia-Kritiker nicht wirklich vom Hocker hauen. Viele der angeführten Beispiele sind eher der Kategorie "Pubertäts-Vandalismus" zuzuordnen und überlebten meistens nur für wenige Minuten, wie man bei BILDblog im einzelnen nachgeprüft hat.

Auch der Nihil-Artikel "Ferdinand Julius Hidemann" - seit fast zwei Jahren nicht mehr im Artikelraum der Wikipedia zu finden und explizit als "Lexikon-Ente" gekennzeichnet - wurde von BILD als vorsätzliche Falschinformation angeprangert.

Trotz allem kann man der gesteigerten Aufmerksamkeit, die Deutschlands auflagenstärkste Zeitung der Online-Enzyklopädie schenkt, durchaus auch Positives abgewinnen: Schließlich muss man meist einen gewissen Grad an Prominenz erworben haben, um von BILD überhaupt einer Schlagzeile würdig befunden zu werden.

Wikipedias Erfolgsgeschichte wird die Wikifehlia-Kampagne der BILD-Zeitung wohl kaum gefährden - zumal es von engagierten und ernsthaften Wikipedia-Nutzern schon seit längerem Pläne für eine parallele Version mit überprüften und unveränderlichen Artikeln gibt, die über kurz oder lang wohl auch im Sinne eines Projekts "Wikipedia 1.0" umgesetzt werden dürften.

Ätsch, Wikipedia! Investigativer Journalismus oder feuilletonistischer Vandalismus bei der SZ?

Die Offenheit der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist der entscheidende Motor für das rasante Wachstum der letzten Jahre. Dass diese Offenheit auch die Hauptursache für die zahlreichen Qualitäts- und Glaubwürdigkeitsprobleme des kollaborativ erstellten Nachschlagewerks ist, spricht sich langsam aber sicher herum.

Im Feuilleton der Süddeutsche Zeitung wurde diese Problematik kürzlich zum Topthema, unter dem Titel "Im Daunenfederngestöber" wird erläutert, wie anfällig die Enzyklopädie für Falschinformationen und Vandalismus sei.

Um dies für die Leser zu veranschaulichen, hat man sich in der SZ-Redaktion selbst in die Rolle des hinterlistigen Wiki-Vandalen versetzt und 17 Fehler in verschiedenen Wikipedia-Artikeln untergebracht, von denen fünf bis zum Erscheinen des SZ-Artikels unerkannt blieben.

Dass Wikipedia anfällig für vorsätzliche Fälschungen ist, dürfte von kaum jemandem angezweifelt werden: So genannte "Nihilartikel" - etwa die fiktive Biographie des unehelichen Goethe-Sohns Ferdinand Julius Hidemann - haben bis zu ihrer Entdeckung monatelang im Artikelraum der Wikipedia überlebt.

In diesem Zusammenhang sei aber auch die Frage erlaubt, inwiefern das absichtliche Einbauen von Fehlern in ein gemeinnütziges Projekt dem Anspruch einer renommierten deutschen Tageszeitung entspricht. Ist dies noch investigativ oder schon ein bisschen kindisch?

Schließlich wäre es auch möglich, die Qualitätsproblematik anhand bestehender Fehler zu thematisieren, wie dies z.B. vom ehemaligen Chefredakteur der Encyclopaedia Britannica Robert McHenry in seinem viel diskutierten Artikel "The Faith-Based Encyclopedia" gemacht wurde.

Vorsätzliche Falschinformationen werden immer ein Problem für die Qualität von Wikipedia bleiben, solange sie anonymen Benutzern Bearbeitungsrechte gewährt. Wenn solche Fehler allerdings absichtlich von Redakteuren eingestreut werden, sind sie möglicherweise auch ein Problem für die Qualität des Journalismus.

Medienkompetenz und kritische Rezeption: Wikipedia in der Schule

Gedruckte Nachschlagewerke kommen bei Schülerinnen und Schülern immer mehr aus der Mode. Auf die Schnelle "zusammengegoogelte" Referate und Thesenpapiere, die dem entsprechenden Wikipedia-Artikel zum Verwechseln ähnlich sehen, dürften mittlerweile weit verbreitet sein und zum schulischen Alltag gehören:

In einer unter Schülern einer 12. Jahrgangsstufe durchgeführten Umfrage hatten 63 Prozent der Befragten angegeben, Wikipedia oder Google seien ihre erste Wahl unter den Informationsquellen zur Unterrichtsnachbereitung. Gedruckte Nachschlagewerke landeten hingegen bei nur 21 Prozent.
(Quelle: wikimedia.de)

Um eine kritische Nutzung von Online-Quellen zu fördern, fand am Freitag, den 22. September 2006 am Hildesheimer Gymnasium Adreaneum ein Aktionstag mit vielen Workshops für Schüler der 12. Jahrgangsstufe, Lehrer und interessierte Eltern statt, wobei speziell die Wikipedia-Nutzung im Zentrum des Interesses stand.

Aufklärungsarbeit über die Funktionsweise des auf inhaltlicher wie auf sozialer Ebene komplexen Wikipedia-Projekts scheint auch dringend geboten, will die Online-Enzyklopädie nicht letztlich von ihrem überwältigenden Erfolg überrannt werden.

Denn die teilweise stark divergierende Qualität der gemeinschaftlich erstellten Artikel ist seit jeher das Hauptargument der Wikipedia-Kritiker, die das kostenlose Nachschlagewerk gerne auch mal mit einer öffentlichen Toilette vergleichen. Schließlich wisse man in beiden Fällen nie, wer vorher schon alles da war, wie der ehemalige Chefredakteur der Encyclopaedia Britannica Robert McHenry bereits 2004 polemisierte:

The user who visits Wikipedia to learn about some subject, to confirm some matter of fact, is rather in the position of a visitor to a public restroom. It may be obviously dirty, so that he knows to exercise great care, or it may seem fairly clean, so that he may be lulled into a false sense of security. What he certainly does not know is who has used the facilities before him.
(Robert McHenry: The Faith-Based Encyclopedia, 2004)

Zwar geht McHenrys Kritik ein wenig am Ziel vorbei, da sich prinzipiell jede Änderung eines Wikipedia-Artikels (und damit die vollständige Textgenese) über die Versionsgeschichte nachvollziehen lässt - dennoch dürfte diese grundsätzlich vorhandene Transparenz bei der schnellen Suche nach Informationen im Netz nur selten genutzt werden. (Mehr zur technischen Funkionalität von Wikis.)

So steht den kritischen Stimmen von Fachleuten und den Verfechtern klassischer Enzyklopädien eine rasant wachsende alltägliche - und v.a. pragmatisch orientierte - Nutzung der Wikipedia gegenüber, die sich natürlich auch an den Schulen und Universitäten massiv niederschlägt.

Die Förderung von Medienkompetenz im Umgang mit kollaborativ erstellten Textformen, an deren Produktionsprozess Experten ebenso wie Laien, anonyme, pseudonyme und möglicherweise auch kontraproduktiv agierende Autoren beteiligt sind, wird in Zukunft einen wesentlich höheren Stellenwert in den Lehrplänen einnehmen müssen.

Zu einer kritischen Rezeption von Wikipedia-Artikeln gehört vor allem ein Bewusstsein dafür, dass sich durch die Produktionsbedingungen in Online-Medien auch Falschinformationen leicht weitervererben können (man denke an die beliebte Texterstellung per copy/paste oder an die mögliche "Mitübersetzung" von Fehlern aus fremdsprachigen Wikipedia-Ablegern).

Medienkompetenz im Umgang mit Wikipedia-Quellen beweist sich nicht zuletzt auch durch das Wissen um die Möglichkeit, im Zweifelsfall einen Blick auf die Hintergründe der Textproduktion werfen zu können: So sind die Diskussionsseiten zu kontroversen Themen manchmal sogar aufschlussreicher als die Artikel selbst.

Diese Transparenz der Produktionsbedingungen kann vielleicht sogar als entscheidender Mehrwert gegenüber statischen Enzyklopädien betrachtet werden - wenngleich die Praxis anonymen und pseudonmyen Publizierens bei Wikipedia im Extremfall zu einem regelrechten Kommunikationschaos führen kann. (Vgl. Troll oder nicht Troll?: Der Fall "Thomas7"). Hinter dem einzelnen Wikipedia-Artikel - der als Konsensprodukt dem Gebot der Neutralität unterliegt - verbirgt sich meist ein vielstimmiger Chor unterschiedlicher Meinungen und damit oftmals ein hohes Konfliktpotential. Auch diesen Aspekt kollektiven Schreibens gilt es an den Schulen zu vermitteln.

Unabhängig von wiederkehrenden Qualitätsdiskussionen wird die Online-Enzyklopädie Wikipedia weiter expandieren und sich zum weltweit meistgenutzten Nachschlagewerk entwickeln. Angesichts dieser Tendenz kann man nur hoffen, dass der Hildesheimer Aktionstag - im wörtlichen Sinne - bald Schule machen wird.

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